DRK-Schwesternschaft Ostpreußen | Itzehoe
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Amtsübergabe bei der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e. V.

Itzehoe, 24. Oktober 2017

Vor 20 Jahren wurde Angela Eggers durch einen Zeitungsartikel auf die Arbeit der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen aufmerksam. Genia Dohnke war als Oberin ins Amt eingeführt worden und sagte, dass sie aus der Schwesternschaft ein modernes Dienstleistungsunternehmen machen wolle. Angela Eggers rief an und fragte: „Kann ich mitmachen?“

Und wie sie konnte. Als Sozialmanagerin für Öffentlichkeitsarbeit fing sie an, sechs Jahre später wurde sie selbst Oberin. In ihrer 14-jährigen Amtszeit habe sie die Schwesternschaft „wirklich geführt“, betonte Prof. Dr. Arno Deister aus dem Vorstand jetzt bei Eggers’ Verabschiedung im Cläre-Schmidt-Senioren-Centrum (CSSC). Sie habe alle Aufgaben „mit Persönlichkeit, Kompetenz und Professionalität angepackt und viele erfolgreiche Veränderungen umgesetzt“.

Das gilt auch über ihre Amtszeit hinaus: Aus persönlichen Gründen tritt die 60-Jährige in den Ruhestand – und hat für die Zukunft ein völlig neues Führungsmodell auf den Weg gebracht: Nachfolgerin Maria Lüdeke wird nicht nur die Itzehoer Schwesternschaft und die Schwesternschaft Elsa Brandström in Flensburg von Angela Eggers übernehmen, sondern weiterhin Oberin der Heinrich- und Anschar-Schwesternschaft in Kiel bleiben. Es gibt also nur noch eine Oberin für vier Schwesternschaften in Schleswig-Holstein.

Es sei ein Wagnis und Experiment, sagte Prof. Deister. „Aber ohne Experimente werden wir nichts verändern und nichts verbessern können.“ Angela Eggers habe bei ihrem Lösungsvorschlag nicht nur an die Mitglieder gedacht, sondern auch an die allgemeinen Entwicklungen in der Pflege.

Angela Eggers habe immer das große Ganze im Blick behalten, sagte auch ihre Stellvertreterin Regine Gilgen. Unaufgeregt, verbindlich und lösungsorientiert habe sie die Schwesternschaft geleitet, klug verhandelt, große Netzwerke gesponnen und dabei immer den Kontakt zu den Mitgliedern gepflegt. „Du warst eine unerschöpfliche Quelle für Ideen und hattest deine Augen immer überall.“

Unter Angela Eggers’ Führung erfolgte unter anderem der Auszug aus der Talstraße und aus dem Haus am Bornbusch sowie der Einzug in das CSSC, zudem wurden mehrere gemeinnützige Gesellschaften wie die DRK-Schwesternschaft mobil gegründet. „Dein Ziel war und ist es, die Schwesternschaft zu stärken und Arbeitsplätze für die Mitglieder zu schaffen.“ Dass sie „mutig, aber nie übermütig“ agiere, zeige sie auch bei der Nachfolge-Regelung - für Gilgen ein Paradebeispiel für das Wesen der Schwesternschaften: „Starke Frauen beschreiten neue Wege.“

Ihre erste Aufgabe habe vor 20 Jahren darin bestanden, das altehrwürdige Mutterhaus in der Talstraße „ein bisschen moderner zu machen“, blickte Angela Eggers zurück. In einer Gemeinschafts-Aktion wurden Gardinen genäht und die Räume aufgefrischt. Dieses gemeinsame Anpacken und Wir-Gefühl macht für sie bis heute das Wesen der Schwesternschaft aus. „Ich habe einen ganz neuen Heimatbegriff erfahren.“ Sie erinnerte auch an die Gründung der Itzehoer Tafel gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband – „der Inbegriff von Vernetzung“. Die scheidende Oberin dankte für „den Mut, das Zukunftsmodell der nordischen Vier“ zu versuchen.

Nachfolgerin Maria Lüdeke trifft in Itzehoe auf alte Bekannte: Sie war bei der Gründung des CSSC dort die Pflegedienstleitung. „Ich freue mich sehr zurückzukehren“, sagte sie. Birte Vehlow als Standortvertreterin für Itzehoe wird ihr zur Seite stehen – eine neue Funktion, die eigens eingerichtet wurde.

Ein Beitrag von Katrin Götz 

 

Sommerfest am Cläre-Schmidt-Senioren-Centrum [CSSC] 

Itzehoe, im Juli 2017

Es soll nicht nur Glück gewesen sein, dass das Sommerfest am 19.07.2017 bei herrlichem Sonnenschein stattgefunden hat. „Ich habe vor langer Zeit das gute Wetter bestellt,“ strahlte Einrichtungsleiterin des [CSSC] Ines Kröhnke-Clausen bei der Begrüßung zum diesjährigen Sommerfest. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten in diesem Jahr mit ihren Angehörigen nicht nur Kaffee und Kuchen auf dem Festplatz genießen; bei den angenehmen Temperaturen ließ es sich gut aushalten, um den Dithmarscher Deerns und Jungs zuzuhören. „Die Musiker haben schöne Lieder ausgewählt,“ so Renate Insel. Ruth Dreifke, beide Bewohnerinnen des [CSSC], ergänzte: „Die meisten können wir sogar mitsingen.“

Mit dabei waren auch SeniorInnen, die von Schwesternschaft MOBIL in ihrem Zuhause oder im Betreuten Wohnen versorgt werden, sowie Anwohner aus dem Klosterforst.

Die bunte Papierdekoration an den Tischen wurde besonders bestaunt. „Sommerblumen haben wir in diesem Jahr als unser Motto genommen,“ Ines Kröhnke-Clausen und verwies auch auf florale Kleidung und auf blumengeschmücktes Haar einiger Mitarbeiterinnen. „Ich habe bei den Bastelarbeiten geholfen,“ verriet Lieselotte Schmid, Bewohnerin des [CSSC], stolz. Die Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung  haben mit BewohnerInnen und viel Liebe zum Detail den bezaubernden Blumenschmuck hergestellt. Für einige Mitbewohner war allerdings das kühle Bier und das Grillen gegen Abend das Beste an dem Sommerfest.

Ein Beitrag von Ellen Kühn

 

Schwesternschaft MOBIL wird 20!

Itzehoe, im August 2017

20 Jahre Ambulanter Pflegedienst

Schwesternschaft MOBIL wird 20!

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Kunden und unseren Kooperationspartnern.

 

 

 

Ein Tipp von Schwesternschaft profess!onal

Itzehoe, 30. August 2017

 

 

Die derzeitige Sommerpause eignet sich bestens, es sich im Schaukel- oder auch im Sonnenstuhl bequem zu machen und in „Cläres Bildungsprogramm“ zu blättern. Schwesternschaft profess!onal bietet viele interessante Fortbildungen an.

In dem aktuellen Heft finden Sie viele Angebote „Nur für mich“. Diese Fortbildungen unterstützen Sie dabei, fit, leistungsfähig und gesund zu bleiben. Schauen Sie gleich nach: